Fragen an den Verwaltungsvorstand der Stadt Dortmund auf der Personalversammlung 2014

Vereinbarkeit von Unfreier Software und kommunaler Selbstbestimmung hinterfragt

Über ver.di Dortmund erhielten wir nachstehenden Beitrag von der Personalversammlung der Stadt Dortmund, die am 17.12.2014 in den Westfalenhallen stattfand. Darin wird dem Verwaltungsvorstand die Frage nach der Vereinbarkeit von Unfreier Software und kommunaler Selbstbestimmung mit auf den Weg gegeben. Do-FOSS gibt den Impuls eines Beschäftigen hier vollständig wieder:
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Do-FOSS beim Fachgespräch des ver.di Bundesvorstands

Do-FOSS sucht gewerkschaftliche Integration

ver.di Baustein

Baustein für FOSS

Am 08.12.2014 von 11:30 – 16:30 Uhr ist Do-FOSS beim ver.di Bundesvorstand zum Fachgespräch Digitalisierung eingeladen.
Die Tagesordnung sieht bisher folgendes vor:

  • Vorbereitung des ver.di-Digitalisierungskongresses Juni 2015
  • Digitalisierung der Arbeitswelt – Auswirkungen auf Beschäftigung – Analyse von Trends und Definition von Arbeitsschwerpunkten / Verbraucherschutz
  • Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF): Ausschreibung von Forschungsprojekten im Rahmen Arbeitswelt und Digitalisierung – Kooperation mit WissenschaftlerInnen / Gemeinsame Erklärung mit BMWi – Sozialpartnerdialog
  • Leitanträge zu Arbeitswelt und Digitalisierung für ver.di-Bundeskongress/ Gewerkschaftliche Erklärung
  • Initiativen zur Nutzung von Verschlüsselungs- und Anonymisierungstools
  • Kooperation mit netzpolitisch aktiven BürgerInnen
  • E-Governmentinitiativen 2015
  • Öffentliche Auftragsvergabe/Gemeinwohlorientierung/Beschäftigtendatenschutz/No-Spy-Abkommen (Beispiel Land Hessen)

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Stadt Dortmund erkennt Do-FOSS als Bürgerinitiative an

Anerkennung als Bürgerinitiative durch die Stadt Dortmund

Anerkennung

Anerkennung als Bürgerinitiative

Die Stadt Dortmund führt Do-FOSS ab jetzt auf Ihrer Seite Dortmunder Bürgerinitiativen und Interessengemeinschaften unter Do-FOSS – die Initiative für Freie und Quelloffene Software für die Stadt Dortmund. Damit erkennt die Stadt Dortmund an, dass Do-FOSS sich mit Themenfeldern des Gemeinwohls befasst – womit wir uns auch in diesem und diesem Blogbeitrag beschäftigten. Besonders freut uns, dass wir über die Nennung auf der Seite der Stadt Dortmund mit anderen Bürgerinitiativen und Interessengemeinschaften vernetzt werden und Do-FOSS von nun an besser für Andere zu finden ist.

Bürgerschaftliche Vernetzung

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Freie Software als Frage der Verwaltungsethik

Reflexion von Freier Software aus der Verwaltung

Das Buch Ausgewählte Probleme der Verwaltungsethik (II) von Tobias Trappe, in diesem Jahr im Verlag für Polizeiwissenschaft erschienen, bietet einen Einblick in die Verwaltungethik. Dort heißt es im Kapitel Ethik und Geschichte – Zur Einleitung auf Seite 23:

Das Transparenzgebot gewinnt durch die Entwicklung der modernen Informations- und Kommunikationstechnologie gerade in der Verwaltung vielfältige, bisweilen auch versteckte Konsequenzen, auf die hinzuweisen durchaus auch zu den Aufgaben einer Ethik der öffentlichen Verwaltung gehört – man denke etwa an die zugrundeliegende IT-Infrastruktur, konkret etwa an die Verwendung solcher („proprietären“) Software, deren Quelltext öffentlich nicht zugänglich ist und über deren Funktionsweise(n) keine Klarheit und damit auch keine demokratische Kontrolle herrscht.

Demokratie braucht Transparenz

Die demokratische Bedeutung von Quelloffener Software durch ihre Einsehbarkeit hervorzuheben ist – neben der Vermittlung weiterer Aspekte wie Sicherheit, Datenschutz und Kosteneinsparung – ein Kernanliegen von Do-FOSS. Weiterlesen