Gemeingütertag in Dortmund am 6. und 7. Juli 2018

Freie Software mit verschiedenen Programmpunkten dabei

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Bild: Gemeingütertag Pauluskirche und Kultur

Do-FOSS war bei unserem Kooperationspartner der Dortmunder Pauluskirche Impulsgeber der Veranstaltungsreihe Wer verfügt darüber? im Rahmen des Reformationsjubiläums 2017. Die Themenabende in der Pauluskirche behandelten den Zugang und die Verfügungsrechte zu lebensnotwendigen Grundgütern. Do-FOSS selbst hat mit dem Vortrag Der digitale Lebensraum – Wer bestimmt? einen Abend zu Freie Software gestaltet.

Aus der Veranstaltungsreihe hat sich der nun der Gemeingütertag – Commons, Nachhaltigkeit und Klima entwickelt. Hierzu mehr aus der Programmankündigung:

Der Gemeingütertag besteht aus einem facettenreichen Programm mit vielen Organisationen und Initiativen – diese bieten: Informationsstände rund um die Kirche, Mitmachaktionen, Vorträge, Themenforen, Gesprächskreise, Workshops, Kultur, sowie Essen und Trinken, Shops und vieles mehr.

Bereits am Freitag [Abend — Anm. d. Verf.], den 6. Juli 2018 gibt es ein Auftaktkonzert zum Gemeingütertag. Es wird ein Konzert ohne Eintrittsgeld. Alle können entscheiden was sie geben möchten und den entsprechenden Betrag in einen Hut legen. Kultur ist für Alle!

Das Programm des Gemingütertags deckt also ein vielfältiges Spektrum an Themen ab. Auch das Thema Freie Software wird mit mehreren Programmpunkten vertreten sein:
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Pressemitteilungen der Stadt Dortmund in Offenen Formaten

Verwaltung befreit ihre Pressemitteilungen

Presseartikel

Bild: Presseartikel

In diesem Jahr hat die Stadt Dortmund ihren Internetauftritt vollständig überarbeitet und setzt nun auf ein Responsive Webdesign. Darüber hinaus hat Do-FOSS beobachtet, dass die Pressemitteilungen, welche die Stadt Dortmund auf presse.dortmund.de veröffentlicht, inzwischen überwiegend in Freien Dateiformaten veröffentlicht werden. Diese Entwicklung ist positiv hervorzuheben, da die Stadt Dortmund ihre Pressemitteilungen in der Vergangenheit im geschlossenen bzw. nicht offenen Word-Dokumenten-Format (Dateiendung „.doc“) der Firma Microsoft herausgegeben hat.

Dass Pressemitteilungen in Offenen Formaten veröffentlicht werden hält Do-FOSS für besonders wichtig, damit die Presse nicht in technische Abhängigkeiten gedrängt wird. Alle Presseaktiven – wie z.B. Journalisten und Bloggerinnen – sollten frei über die von ihnen eingesetzte Software und den damit verbundenen Datenschutz und Sicherheitsfragen entscheiden können. Freie Formate verhindern eine digitale Spaltung der Pressearbeit, da sie einen technikneutralen Zugang zu den Informationen ermöglichen.

Do-FOSS freut sich über die Entwicklung bei der Formatwahl bei der Stadt Dortmund und ist zuversichtlich, dass auch in Zukunft von Seiten der Stadt Dortmund auf Offene Formate gesetzt wird. Do-FOSS bedankt sich für die gute Zusammenarbeit mit The Document Foundation, welche Do-FOSS in dem Anliegen tatkräftig unterstützt hat. Den aktuellen Anlass nutzt Do-FOSS dazu die beiden von der Stadt Dortmund verwendeten Offenen Formate PDF und JPEG näher vorzustellen.
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Agenda-Siegel 2016 der Stadt Dortmund an Do-FOSS verliehen

Freie Software: Teil globaler Nachhaltigkeitsziele 2030 der UN

Agenda-Siegel 2016

Bild: Agenda-Siegel 2016 (© Stadt Dortmund)

Am 25.09.2015 wurde in New York von den Vereinten Nationen für die Weiterverfolgung der Ergebnisse des Millenniums-Gipfels die Transformation unserer Welt: die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung beschlossen. Die Agenda 2030 folgt damit auf die Agenda 21. Die Agenda 2030 gliedert sich in 17 Nachhaltigkeitsentwicklungsziele (Sustainable Development Goals) mit 169 Zielvorgaben, die erstmals Umwelt- und Entwicklungsaspekte enthalten und sich an alle Staaten richten und nicht primär Entwicklungsländer im Fokus haben. Die am 01.01.2016 in Kraft getretenen Agenda-Ziele mit Erläuterungen finden sich u.a. auf den eigens eingerichteten Webseiten des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Im Zusammenhang mit den Agenda-Zielen verleiht die Stadt Dortmund das sog. Agenda-Siegel als Auszeichnung für bürgerschaftliche Projekte und Ideen im Bereich der nachhaltigen Entwicklung. Die Stadt Dortmund beschreibt das Agenda-Siegel auf der Homepage ihres Agenda-Büros wie folgt:

Das Agenda-Siegel soll neben der Auszeichnung einer möglichst breiten Palette von Projekten die öffentlichkeitswirksame Darstellung des bürgerschaftlichen Engagements auf dem Weg zu einer nachhaltigen Stadt dokumentieren.
Das Siegel soll Anreize schaffen, sich mit den Prinzipien der Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen. Über die öffentliche Präsentation guter Beispiele und Aktionen soll verdeutlicht werden, was sich alles hinter dem Begriff „Agenda“ verbergen kann.

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