Reflexion von Freier Software aus der Verwaltung

Das Buch Ausgewählte Probleme der Verwaltungsethik (II) von Tobias Trappe, in diesem Jahr im Verlag für Polizeiwissenschaft erschienen, bietet einen Einblick in die Verwaltungethik. Dort heißt es im Kapitel Ethik und Geschichte – Zur Einleitung auf Seite 23:

Das Transparenzgebot gewinnt durch die Entwicklung der modernen Informations- und Kommunikationstechnologie gerade in der Verwaltung vielfältige, bisweilen auch versteckte Konsequenzen, auf die hinzuweisen durchaus auch zu den Aufgaben einer Ethik der öffentlichen Verwaltung gehört – man denke etwa an die zugrundeliegende IT-Infrastruktur, konkret etwa an die Verwendung solcher („proprietären“) Software, deren Quelltext öffentlich nicht zugänglich ist und über deren Funktionsweise(n) keine Klarheit und damit auch keine demokratische Kontrolle herrscht.

Demokratie braucht Transparenz

Die demokratische Bedeutung von Quelloffener Software durch ihre Einsehbarkeit hervorzuheben ist – neben der Vermittlung weiterer Aspekte wie Sicherheit, Datenschutz und Kosteneinsparung – ein Kernanliegen von Do-FOSS. Für unseren Dialog mit der Stadt Dortmund ist es ein guter Anknüpfungspunkt, dass das Transparenzgebot auch unter dem Gesichtspunkt des Softwareeinsatzes bereits verwaltungsintern reflektiert wird. Quelloffene Software ist eine direkte Konsequenz des Transparenzgebots.

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8 Kommentare zu “Freie Software als Frage der Verwaltungsethik

  1. Hi Entscheider!
    Ist Ihnen ueberhaupt klar, was fuer einen Baerendienst Sie sich ggf. Mit Open Source Software antun wuerden?!!!!
    Bei Offene-Quelle-Programmen kann jdder Hacker ychnell und elegant den gesamgen Code dex Programms, incl. der Remarks, Anmerkungen der Programmierer studieren und sich so optimal auf seinen Schadangriff vorbereiten.
    EINZIG NORMALE Closed Source-Kaufsoftware oder ebensolche Freeware wird, einigermassen……, den Datensicherheits-Anforderhngen des e.ten Jahrtausends gerecht!!!!

    • Guten Tag Herr Wichtig,

      was Sie als Vorteil von Closed-Source-Software beschreiben wird als Security by Obscurity bezeichnet und gilt in Fachkreisen als unwirksam. Das Gegenargument lautet (im Groben):

      Es ist keineswegs gesichert, dass der Eindringling den geheimen Quellcode nicht erschleicht, illegal kauft, rekonstruiert oder anderweitig bezieht. Dadurch erhält er einen großen Vorteil gegenüber den Nutzern des Systems, die als einzige ein direktes Interesse an dessen Sicherheit haben, aber im Gegensatz zum Eindringling nicht in der Lage sind, Sicherheitslöcher zu suchen, um sie zu schließen.

      Nur Quelloffene Software stellt Waffengleichheit zwischen Angreifer und Verteidiger her und nur Freie Software erlaubt dem Verteidiger, Sicherheitslücken um Zweifelsfall auch ohne die Zustimmung des Herstellers der Software zu schließen. Diese Einstellung teilt z.B. auch das BSI.

      • Hallo Frau Nicolai Parlog!!!

        sie schreinben mitr 99% fast nur, um mich von meiner webaktivisten tätoigkeit abzulenken, gell? Wir fairstehen uns? ;-) ;-) ;-)
        zur Sache:
        Ihr Wort in G_ttes Ohr…

        M e i n e eindeutige, jahrelange Erfahrungauf ca. 10(!) eigenen PC´s –bin da fast sammler—mit je oft 3-4 Windows installationen, einigen Wuvbi-Ubuntus & paargelegentlichen Live-CD Einsätzen Suse, Ubunti, Knoppix. ist aber exakt so, wie ich das beschrieben habe…

        Zumindest als windoof uswer muss mann heutzutage ja , l e i d er fast immer, in fast allen weiteren, zu betrachtenden szenarien, vom schon mehr oder weniger von & für Hacker geöffnetem OS ausgehen!!! fast immer,zuminestens bei mir, als Webaktivisten & Amateur-Politiker (ohne Hausmacht & ohne iT Abteilunggg!)

        d i e se situation deckt sich n i c ht 100% mit der von Behörden,in Härtefällen, die zukünftig vlt, zu erwarten sind, aber doch ziemlich….

        so, der geöffneteRechner ist natürlich die interessanteste, & am meisten challengende situation, alles andere interssiert mich pers. auch fast nicht. Ich muss eh davon ausgehen. nicht zuletzt schon deswegen, weil Adobe, im FAIR??Bund mnit Mozilla firefox di ess „“Geschäft“““ in der Windoof welt übernoimmen haben..in friedlich-schwerstkrimineller eintracht von open- & secured-sourcwe-progs… das sind halt schlicht satanisten, was wollen sie da an Ethik erwarten?????

        Dass ein hacker den ProgrammCode kauft, ist fast 100% auszuschliessen.
        reverse engineering liefert m.W.keinerlei Reamrk, Erklärungten zurück, die sind futsch..
        mithin werden nur fganz wenjige begnadete was mit Assembler 6 maschineCode nfangen können, das ist nur eine verschwindende Minderheit von hartgesottenen, gutbezahlten profi-hacker, die Volksspotrrt Hacker vleiben aussen vor, ein grosser Segen, den sie n i c ht wegdiskutieren können.
        Das Sie Kriminalität innerhalb der firmen unterstellen spriucht auch gegen sie, ich weiss, das das so ist, & ich nenne Ross & Reiter,.–nur so gtgeht es!!!!!! — einen Generalfair??dacht lehne ich bis auf Weiteres ab…

        sie sehen, ich arbeite konstruktiv & ideologiearm bis -frei an diesen themen, sie hinbgegen ja nicht.
        mithin ist mir meine Zeit fürderhon zu schade,, anhalb senile , vlt. auch gekaufte zweck-IIdeoten zu fairgeuden….
        leben sie erdtmal mit dem –für sie noch –Horror eines geöffneten rechners, dann sprechen wir uns wieder!
        da ich Chhrist bin & mithin auch Missionsbefehl habe, teile ich Ihnenn auch noch mit, dass ich im Grunde , Missionsbefehl, ich wiederhole mich, jeden Hacker auf meinen PC´s freundlich zu begrüssen habe, solange der keine Schäden an
        1) hardware
        2) software, so das OS &
        3) meinen Daten

        fair??ursacht!
        D A s ist ein wort,m das sie imWeb werden sehr, sehr lange suchen müssen!!!
        in diesem Sinne,
        avanti dillettanti!!!

        werner wichtig, webaktivist , amateur-kirchen-Geschichts-Forscher, amateur_medizin-Journalist, & begnadeter Vollblut-electronicer, allerdings k e i n hacker (das fehlte noch?….)

        • Ich war etwas zu heftig.
          klar hofft JEDE(9, das sein PC, was Hacker angeht, noch jungfräulich sei……
          da es auch hacker in Staatsdiensten gibt (NSA….) gibt es natürlich, 6 zwar für k e i n Os auf der welt, einen ernst zu nehmenden Hacker schutz, zumindrst in der standard-Konfiguration. Bei Windows ist es hganz krass, da liegen die Fronten völlig offen. Seit XP gibt es nicht nur dateien & Ordner, sondern auch Streams..

          Kein Laie aber weiss, was das ist, & was das macht, machen kann. Redet ja auch fast keiner dtüber…..

          es wird nun aber gemunkelt, dass Rootkits das ausnutzen, bzw., dass MS diese , damals neue Schnittstelle = funktion extra dafür geschaffen hat, bzw. scaffen musste…
          sonst wäre MS völlig zerschlagen worden….
          Immerhin aber kann man bei MS noch davon ausgehen, dass alles das dort recht widerwillig & hintertreibend gehandhabt wird, was man in der OPEN source-Gemeinde aber völlig ausschliessen kann. Da sind so iele geldgeile, Charakterlose lumpies unterwegs, dass deren Colaboratoon mit den N..W.O-bankstern völlig reibungslos 6 immer at the very edge“ des möglichen, programmiert wird, weil das ja immer auch gleichzeitig bewerbungen bei recht reichen 6 einflusseichen „““Leuten““““ sind.
          Ungefähr seit einführung dieser streams, vlt. auch dtwas später, löscht keine mir bekannte linux-distribution noch heikle, unter windows schwer löschbare dateien, alles ein 6 deselbe Monsterfilz!!!! Linux war mal frei, aber das war gestern. Suse 6.x auf den Rechner & vieles , was heute Sorgen macht, wird vom PC abperlen, wie waser von einer Fettfläche!!!
          Darauf wette ich fast beliebige Summen, auf, avanti Wettsüchtige Openslave Beführworter.

          „man kann Sklaverei noch beträchtlich steigern, indem nan ihr den anschein der Freiheit gewährt, auch das kann man gut auf Software übertragen…..

          • am besten, wir diskuttieren hier erstmal über Streams, & dann über Arten von Software!!!

            dein Computer ist dein (auch, nicht nur, aber auch) Feind, 2015 mehr denn je!!!
            würde open Source dagegen helfen, wäre es vrboten, wie die Wahlen, die auch längstt verboten wären, würden sie was nützen. In hamburg, wo noch, witd schon seit ca. 2008 in SULO Mülltonnen n die Stimme abgegeben, das passt doch…..

  2. Was Werner hier schreibt, ist keineswegs idiologiefrei. Man hat schon oft gehört, dass Closed-Source-SW irgendwelche Hintertürchen enthält, über die der Hersteller oder ein Vertragspartner zugreifen kann. Solche Hintertürchen stellen natürlich auch Sicherheitslücken dar. Natürlich kann auch Open-Source-SW Sicherheitslücken enthalten, aber:

    Bei Open-Source-SW können durch Auswertung der Quellen solche und andere Schwachstellen gefunden und beseitigt werden, um ein höheres Maß an Sicherheit zu erlangen, als es bei Closed-Source-SW je möglich wäre. Für den Einsatz in der Verwaltung halte ich es deshalb für wichtig, dass die Quellen sorgfältig geprüft werden (durch die Community und durch eigene Experten) und dann die SW aus den Quellen gebaut wird.

    Wer SW ungeprüft aus Binaries installiert (wie das normale User so tun), obwohl er sie prüfen oder prüfen lassen könnte, darf sich hinterher nicht beschweren. Meine Meinung. Open-Source erlaubt diese Prüfung. Das ist eine Chance, die man nutzen sollte. Neben der ethischen und demokratischen Komponente sehe ich hier auch einen praktischen Nutzen und Zukunftspotenzial.

  3. @Werner: Bitte beachte unsere Kommentarhinweise. Aufgrund von Ad-Hominem-Argumenten und eines Off-Topic-Diskussionsstils haben wir die letzten beiden Antworten entfernt.

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