Wir halten die grundlegenden Vorteile von Freier und Quelloffener Software gerade für die IT-Infrastruktur einer öffentlichen Einrichtung für unverzichtbar. Als Dortmunder wünschen wir uns diese Vorteile auch für unsere Stadt und kommen deswegen zu dem Schluss:

Dortmund braucht Freie Software

Den Weg dorthin möchten wir durch eine offene Diskussion mit der Stadt, politischen Parteien und zivilen Einrichtungen sowie den Bürgerinnen und Bürgern finden.

Als einen möglichen Weg zu mehr Freier Software sehen wir diese Schritte:

  • Bewusstsein für Probleme durch den Einsatz proprietärer Software schaffen
  • Analyse der Probleme anregen, die durch den Einsatz proprietärer Software entsteht
  • Bewertung der Möglichkeiten und Auswirkungen des Einsatzes Freier Software anstoßen
  • Berücksichtigung der Vorteile Freier Software bei Ausschreibungsverfahren anregen
  • Aufbau von Kooperationsstrukturen zur (Weiter-)Entwicklung der verwendeten Freien Software zwischen der Stadt Dortmund und anderen Kommunen einleiten

Konkret wird unser Vorhaben mit dem Masterplan Digitales Dortmund. Die Erstellung des Masterplans beginnt Mitte November 2016 und ist auf eine Dauer von sechs Jahren angelegt. Die Stadt Dortmund organisiert einen Dialog mit ihren Bürgerinnen und Bürgern und hat angekündigt, dass das Thema Freie Software Teil dieses Dialogs wird. Wir wollen den Diskussionsprozess mit den Vorteilen Freier und Quelloffener Software begleiten. Besonderes Augenmerk soll hierbei auf dem Erhalt der kommunalen Selbstverwaltungshoheit liegen, die nur durch solche Software gestützt wird. Eine weitergehende Betrachtung hierzu hat Do-FOSS im Blogbeitrag Warum Freie Software und Offene Standards für die Stadt Dortmund? vorgenommen.