Ausarbeitung von Till Schäfer: Grundstein für Do-FOSS

Perspektive von Do-FOSS

Perspektive von Do-FOSS

Die Ausarbeitung Open-Source-Software im geschäftskritischen Einsatz bei der Stadt Dortmund wurde am 01.10.2012 von Till Schäfer herausgegeben und legte den Grundstein für die Bürgerinitiative Do-FOSS.

Während Do-FOSS heute den Begriff der Freien Software bevorzugt, sollte in der Ausarbeitung der Transparenzanspruch an die städtische IT durch den Begriff Open Source hervorgehoben werden. Das Verständnis von Open-Source-Software wurde jedoch bereits in der Ausarbeitung im Sinne von Freier Software definiert. In kommenden Blogposts wollen wir diese Ausarbeitung schrittweise aufarbeiten. Im Einzelnen wollen wir darstellen:

  • Freie Software – Was ist das?
  • Freie Software – Vorteile:
    • Offenheit/Freiheit/Transparenz
    • Produktivität/Innovativität
    • Qualität
    • Wirtschaftlichkeit
    • Markt/Wettbewerb
    • Standortstärkung
    • Außenwirkung
    • Gemeinwohlorientierung
  • Freie Software – Ein längst ein gängiges Modell: Einsatzbeispiele
  • Freie Software – Ausblick für die Stadt Dortmund
  • Freie Software – Kritische Erfolgsfaktoren

Das komplette Dokument stellen wir bereits hier (CC-BY-SA) zur Verfügung.

Parallel zur inhaltlichen Aufarbeitung werden wir Stellungnahmen der folgenden Organisation veröffentlichen, welche sich auf die Ausarbeitung beziehen:

Zur Einstimmtung auf die Aufarbeitung geben wir die Intention der Ausarbeitung mit dem unveränderten ersten Kapitel wieder:

Open-Source-Software – langfristig die einzig zukunftsfähige Lösung für die Stadt Dortmund

Die Stadt Dortmund möge Open-Source-Software gegenüber proprietärer Software gesamtstädtisch priorisieren. Um dieses Ziel langfristig zu erreichen, möge das Dortmunder Systemhaus eine Open-Source-Software-Strategie entwickeln.

Begründung:

Open-Source-Software ist die Grundlage für eine Gesellschaft, in der Software ohne rechtliche Hürden, d.h. frei getauscht werden kann. Dies bietet beste Rahmenbedingungen zur innovativen Weiterentwicklung von Software, da sie nicht nur von einem Anbieter, sondern durch die gesamte Fachwelt bearbeitet und fortgeschrieben werden kann.
Sich von der proprietären Software-Branche zu lösen bedeutet für die Stadt Dortmund herstellerneutral, marktunabhängig, flexibel und kosteneffizient agieren zu können. Außerdem ist dies die einzige Möglichkeit, IT-unterstützte Verwaltungsprozesse umfassend nachvollziehbar zu machen und damit dem demokratischen Ideal der Transparenz gegenüber der Bürgerschaft zu genügen.

Die Entscheidung langfristig gesamtstädtisch mit Open-Source-Software zu planen bietet zudem die Chance kommunale Kooperationen zu intensivieren, denn Open-Source-Software kann zwischen den Kommunen getauscht werden, ohne dass weitere Kosten entstehen.

Die Stadt Dortmund muss daher beginnen, sich von proprietärer Software zu entflechten und Open-Source-Software zielgerichtet zu fördern, um die langfristigen Vorteile, die Open-Source-Software innewohnen, für sich nutzen zu können.

Mehr zu den Vorteilen Freier Software gibt es hier

CC0
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